SOFTWARE ASSET MANAGEMENT – SAM

I Referenzen

SAM-Projekt International

Auf Initiative des Herstellers sollte für den Kunden, der Büros und Produktionsstätten in 12 europäischen Ländern unterhält, kurzfristig eine konsolidierte Lizenzbilanz erstellt werden. Bei über 6500 windows-gestützten Arbeitsplätzen in Büros, Fabriken und einem umfangreichen Außendienst liegen die Herausforderungen in der Komplexität und der manuell nicht zu bewältigenden Mengen von Servern, Clientgeräten und Softwareinstallationen.

Parallel wurde die Habenseite der Lizenzbilanz (die erworbenen Nutzungsrechte) und die Sollseite (die Installationen der lizenzpflichtigen Software) erfasst, strukturiert und gegenübergestellt.

Als Inventurtool kam das Produkt LANDesk zum Einsatz. Die Durchdringung der LANDesk Clientsoftware war zunächst zu gering, um eine gesicherte Inventurdatenbasis zu generieren. Durch den Abgleich mit dem Active Directory und der Datenbasis aus dem Antivirustool konnten die in der Inventur fehlenden Geräte identifiziert werden.

Die Lizenznachweise für die nicht standardisierten Softwareprodukte wurden aus den nationalen Systemen in ein einheitliches Lizenzverwaltungssystem überführt.

Nach der produktweisen Zuordnung zwischen erworbener Lizenz und genutzter Lizenz konnte eine zuverlässige Lizenzbilanz erstellt werden, die vom Hersteller akzeptiert werden konnte.

Kunde: Bakery Supplies Europe Holding b.v., Diemen, Niederlande: www.csmbaking.com

 

SAM-Projekt National

Nach der Aufforderung des Lizenzgebers zur Selbstauskunft wurde ein SAM-Projekt mit abschließendem SAM-Zertifikat angestrebt. Die IT-Infrastruktur verteilt sich über fünf Standorte in Deutschland und Frankreich mit einem externen RZ, das die zentralen Funktionseinheiten bereitstellt. Diese IT-Infrastruktur umfasst etwa 80 stationäre und mobile Endgeräte.

Die Verwaltung der Lizenzen war bereits durch ein Tool unterstützt. Die vorliegende Hard- und Softwareinventur wurde das „Microsoft Assessment and Planning (MAP) Toolkit“ verifiziert. Somit konnte die Lizenzbilanz ohne weiteres erstellt werden.

Ein zusätzliche Voraussetzung für ein SAM-Zertifikat ist die Bewertung von 10 Kernkompetenzen in den Lizenz Management Prozessen. Mit dem SAM-Optimierungsmodell (SOM) muss jede Kernkompetenz mindestens die zweite von vier möglichen Reifegradstufen erreicht haben. Die einschlägigen Prozesse beim Kunden und bei dessen IT-Dienstleister wurden analysiert und bewertet.

Mit der ausgeglichenen Lizenzbilanz und der ausreichenden SOM-Bewertung konnte das SAM-Zertifikat ausgestellt und das SAM-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

Kunde: EPURON Holding GmbH & Co. KG, Hamburg: www.epuron.de

 

Lizenzverwaltung

Dieser Kunde ist eine Partnerschaft aus Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten mit etwa 260 Mitarbeitern, die an drei Standorten (Hamburg, Schwerin und Berlin) tätig sind.

Ziel dieses Projektes war die nachhaltige und optimierte Verwaltung und Nutzung von allen jemals erworbenen Nutzungsrechten. Nach der Zusammenstellung der Anforderung und der Analyse der bestehenden Prozesse für den Einkauf und die lizenzrelevanten Teilprozesse im IT-Change Management konnte ein Lastenheft für die Auswahl eines Lizenzverwaltungstools erstellt werden.

Nach der Auswahl und Inbetriebnahme des Tools wurden die notwendigen historischen Lizenzinformationen eingepflegt. Die bestehenden Prozesse sind – dort wo nötig – angepasst worden. Und nun konnten lückenlos alle erworbenen Nutzungsrechte vollständig dokumentiert werden.

Das gewünschte und erreichte Ergebnis besteht aus dem laufend aktuellen Bestand der erworbenen Software-Lizenzen und damit auch aus dem detaillierten Überblick der Nutzungsrechte.

Kunde: MDS Möhrle & Partner, Hamburg: mds-moehrle.de

 

Hard- und Software Inventursystem

Die Zielsetzung für die Einführung eines automatischen Inventursystems war der Wunsch nach einer tagesaktuellen Inventur für die Hardware und Software in der IT-Infrastruktur. Zum einen als Grundlage für taktische Entscheidungen in der IT-Abteilung wie zum Beispiel die Frage, welche Geräte mit welchen RAM-Riegeln bestückt sind. Zum anderen sollten Änderungen an der Konfiguration der Desktops, Laptops und Server automatisch ermittelt und dokumentiert werden.

Mit diesen und weiteren Anforderungen wurde ein Softwarewerkzeug ausgewählt, dessen Leistungsfähigkeit ausreichend ist und möglichst kosteneffizient ist.

Nach umfangreichen Tests wurde die Software auf allen produktiven Maschinen implementiert. Nun werden einmal täglich alle Hard- und Softwarekomponenten aller Windowsmaschinen ermittelt und beim ersten Kontakt mit dem internen Netzwerk an den Inventurserver übermittelt.

Dort werden die Informationen aufbereitet und die benötigten Reports erzeugt. Das System stellt sowohl konsolidierte Berichte als auch Detailinformationen für eine Maschine bereit.

Kunde: W. Johannes Wentzel Dr. Nfl. (GmbH & Co.) KG, Hamburg: www.wentzel-dr.de


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